Berufsvorbereitung

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Wann beginnt eigentlich die Berufsvorbereitung?
 

Sehr häufig stellen mir interessierte Eltern genau diese Frage und auch die Schülerinnen und Schüler formulieren Ihre Wünsche sowie Träume für ihre Zukunft. Einige haben bereits in der 5. Klasse genaue Vorstellungen darüber wie sie später einmal leben wollen, andere versuchen sich noch im Alter von 13 oder 14 Jahren - wahrscheinlich wohl auch noch etwas länger - die Orientierung zu finden. In diesem Prozess finden die Kinder und Jugendlichen unsere Unterstützung. Es ist enorm wichtig, dass die Kinder lernen sich selbst einzuschätzen. Sie müssen ihre Stärken kennen und wissen, woran sie unbedingt noch arbeiten müssen, um ihren Zukunftsvorstellungen näher zu rücken.

Ab dem 7. Jahrgang beginnt im Fach Wirtschaft-Recht-Technik die konkrete Berufsvorbereitung. Die Schüler setzen sich mit ihren Bedürfnissen im Bezug auf ihre aktuellen und späteren finanziellen Grundlagen, ihre gewünschte Wohnsituation sowie ihre Berufswünsche auseinander. In der Gothaer FöBi probieren sie sich eine Woche lang in verschiedenen Berufsfeldern aus und erhalten eine exakte Auswertung durch die dortigen Mitarbeiter, die sich auf die Primärtugenden wie zum Beispiel Fleiß, Höflichkeit und Pünktlichkeit bezieht. Für junge Menschen in diesem Alter wird es zunehmend wichtig ihre Wirkung auf "Vorgesetzte" zu erfahren. Unsere Schüler wurden im Übrigen als sehr ehrgeizig eingeschätzt.

Im 2. Halbjahr bereiten sich die Schüler auf ihr erstes sozialdiakonisches Praktikum in einer Kindertagesstätte oder einem Seniorenheim vor. Hierfür erstellen sie vollständige Bewerbungsunterlagen mit einem Anschreiben sowie ihrem Lebenslauf. Im Juli werden sie in einer selbst gewählten Einrichtung Kinder oder ältere Menschen betreuen.

Auch in den Klassen 8-10 können die Schüler in der FöBi weitere Erfahrungen sammeln und sich zusätzlich Praktikumsplätze in allen Berufsfeldern suchen. Ihre persönliche Entwicklung dokumentieren die Schüler im Thüringer Berufswahlpass.

Firmen in unserer Region zeigen ein verstärktes Interesse an unserer Schule. Schon häufig wurden wir über Ausbildungsangebote, Möglichkeiten der Durchführung eines Praktikums und Kooperationsvorschläge zwischen Wirtschaft und Schule informiert. Die ersten Kooperationen werden momentan vorbereitet.

Ich freue mich bereits auf Ihre weiteren Fragen!

Ihre Sandra Diersch